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Hagen Grefegestorben am 6. September 2025
Deine geliebte Tochter
entzündete diese Kerze am 5. März 2026 um 13.01 Uhr
Hallo Papa,
als wir dich letztes Wochenende besucht haben war ich ganz durcheinander. Ich habe geplappert wie ein Wasserfall und doch war alles wirr. Darum musste ich mich erst einmal wieder sammeln. Nach dir habe ich nun auch meine geliebte Tante verloren. Morgen ist die Beerdigung und es fühlt sich so an als wäre meine Mutter gestorben. Das zu verarbeiten fällt mir schwer und gleichzeitig bin ich auch bei ihr dankbar dafür, dass sie nun von ihren Leiden erlöst ist und das sie wieder mit meinem Onkel zusammen sein kann. Ich bin so dankbar, in dieser schweren Zeit so viele wunderbare Menschen um mich zu haben. Allgemein teile ich meine Zeit, Liebe und Fürsorge nur noch mit den Menschen denen ich genau so viel bedeute wie sie mir und das tut unfassbar gut. Nicht mehr nur gut genug zu sein, damit sich andere bei mir zurückziehen können und Gehör und Hilfe finden. Es sind Menschen die mir genau so zuhören wie ich ihnen. Menschen die meine Gefühle und Grenzen respektieren so wie ich ihre. Es ist ein liebevolles Miteinander statt eines in dem man sich bekriegt, weil jeder nur seine eigenen Bedürfnisse sieht. Wir nehmen Rücksicht aufeinander. So ein Umfeld ist genau das, was ich mir für mich und meine Kinder immer gewünscht habe. Es erfüllt mich diese Form von Gemeinschaft genießen zu dürfen. Und vorbildliche Erwachsene bringen vorbildliche Kinder hervor. Ich wünsche mir von Herzen, dass meine Kinder sich später auch so verhalten. Denn wir schauen nicht darauf herab welche Fehler andere machen, sondern gehen ins Gespräch. Wir sprechen Dinge an die uns stören und erkennen es an, wenn sich jemand an etwas von einem selbst stört. Das bedeutet nicht, dass wir immer einer Meinung sind oder uns nie streiten würden. Allerdings findet dieses "streiten" auf einer respektvollen und empathischen Ebene statt. Mit dem Ziel Verständnis für seinen Gegenüber zu finden und gleichzeitig einen Weg zu finden wie man mit dem was einen bewegt umgehen kann, ohne jemanden damit zu verletzen oder jemanden auf die Füße zu treten. Und das klappt nur, wenn man bereit ist sein eigenes Verhalten zu reflektieren. Diese Stärke sich mit sich selbst auseinander zu setzen und sich einzugestehen das man Fehler macht, bringt nicht jeder mit. Manche müssen dafür hart an sich selbst arbeiten.
Auch der Kleine "arbeitet" hart. Gestern hat er einen großen Meilenstein erreicht. Mit Punktlandung im Alter von 20 Wochen, kann er sich nun nicht mehr nur von der Bauchlage in die Rückenlage drehen, sondern sich nun auch selbstständig von der Rückenlage in die Bauchlage drehen. Ich bin so stolz auf den Kleinen, wie er trotz Frust durch seinen Ehrgeiz und sein Durchhaltevermögen, seine Ziele erreicht. Wie die Mutti eben ^^. Und morgen dürfen wir von meiner "Mutti" abschied nehmen. Dieser tief emotionale Moment bei einer Beerdigung hätte mir auch bei dir gut getan. Das wäre wichtig gewesen. Genau so, wie deine Beerdigung zu planen. Bis zu einem gewissen Punkt habe ich Verständnis für die Gefühle und das Verhalten von Sandra. Ihrem doppelten Verlust und ihrer Trauer. Und scheiße ist das beschissen, dass ihr beide so zeitnah voneinander gegangen seit, sodass sie nicht einmal die Zeit hatte einen Verlust zu verarbeiten, bevor der Nächste ansteht. Aber ab einem gewissen Punkt hat sie Grenzen überschritten, die ihr nicht zugestanden haben. Darunter unter anderem mich zu beleidigen eine verantwortungslose Mutter zu sein, während ich versuche ihr aufzuzeigen wieso und wie sehr mich ihr Verhalten verletzt. Sie wusste, dass sie damit einen wunden Punkt treffen würde. Sie wollte mich damit bewusst verletzen. Es gibt Punkte in ihrem Verhalten, über die stehe ich drüber und Dinge die gesagt wurden, über die ich bezüglich ihrer bescheidenen Situation hinweg sehe. Gleichzeitig hat sie keinerlei Rücksicht auf meine Gefühle und Bedürfnisse genommen, während sie sich alles genommen hat um einzig und allein ihre eigenen Bedürfnisse zu erfüllen. Ich weiß, dass sie von vornerein vor hatte mich bei allem auszuschließen. Und auch wenn sie wütend auf mich ist, darf uns soll sie sein, hatte sie nicht das Recht dazu mich bei der Planung und bei deiner Beerdigung auszuschließen. Ich werde ihr niemals verzeihen, dass sie mir das genommen hat mit der Planung deiner Beerdigung zu Trauern und das sie mir genommen hat mich durch die Teilnahme der Beerdigung von dir zu verabschieden. Das gilt auch für meine Schwester. Ich verstehe, dass jeder anders trauert und auch das alle emotional geladen waren und nicht wussten wohin mit all ihren Gefühle als du gestorben bist. Immerhin bist du einer der wichtigsten Menschen in unserem Leben gewesen. Aber auch sie hatte keinerlei Recht mich ausschließen zu dürfen. Egal wie viel Empathie sie für Sandra empfindet. Manchmal frage ich mich, ob sie mal daran gedacht hat wie es ihr damit ergangen wäre, wenn sie von Omas Beerdigung ausgeschlossen geworden wäre oder von deiner. Ob sie dann wenigstens ein Stück weit nachvollziehen könnte wieso derer Verhalten nicht in Ordnung war. Es verletzt mich, dass sie für Sandra so viel Verständnis hat und Empathie mitbringt, währenddessen für mich keines von beiden da zu sein scheint. Allerdings habe ich mich mittlerweile damit abgefunden, dass da nichts für mich ist. Oder ob Sandra mal daran gedacht hätte, wie es ihr gegangen wäre, wenn man ihr all das bei ihrem eigenem Vater weggenommen hätte. Als ich versucht hatte ihr mit dem Vergleich deutlich zu machen, dass ihr Verhalten nicht in Ordnung ist hat sie es ausschließlich als Angriff angesehen. Das war nie meine Absicht sie damit anzugreifen oder zu verletzen. Gleichzeitig hat es genau den Punkt getroffen den es sollte. Wäre man mit ihr so umgegangen wäre sie ausgeflippt, so wie sie mir gegenüber ausgeflippt ist wie respektlos es sei ihren Vater damit hineinzuziehen. Obwohl ich das nie getan habe, sondern ausschließlich gleiches mit gleichem verglichen habe. Die Botschaft dahinter wollte sie meiner Meinung nach nicht verstehen. Nicht das sie es nicht könnte. Sie wollte es einfach nicht. Sie spricht mir jedes Recht ab um dich zu trauern, weil sie diejenige war die dich zu Terminen gefahren hat und ich und du keinen Kontakt hatten. In ihren Augen werde ich sie wohl mit dem Schmerz und dem Gefühl von Verantwortung alleine gelassen haben. Das ich mich einfach "entzogen" habe und deswegen kein Anrecht darauf hätte zu Planen, mich richtig zu verabschieden oder sonst in irgendeiner Form zu trauern. Was sie alle nicht wissen: Als engste Angehörige hätte ich jederzeit die Möglichkeit gehabt dich einfach dahin verlegen zu lassen wohin ich es möchte oder den Planungstermin auch ohne irgendeinen von den Anderen zu machen und alleine daran teilzunehmen. Ich habe sehr lange damit gerungen, ob ich dich zu mir hole, damit ich mich um alles kümmern kann und keiner mehr die Möglichkeit hat mich auszuschließen. Der einzige Grund wieso ich es nicht getan habe ist der, dass ich es respektlos finde deine Leiche hin und her chauffieren zu lassen. Und weil ich weiß, dass du entweder bei Oma begraben werden wolltest oder in Hannover. Das Geld für all das zu zahlen wäre ich bereit gewesen. Gleichzeitig stelle ich mein Bedürfnis zu trauern und dir Nahe zu sein nicht über das anderer Familienmitglieder. Ich habe Rücksicht genommen auf alle anderen und das obwohl teilweise echt scheiße mit mir umgegangen wurde. Und alles was ich davon habe ist, dass ich keine Möglichkeit finde diese wichtigen Trauermomente zu ersetzen um mit deinem Verlust abschließen zu können. Die Richtigen Entscheidungen zu treffen ist manchmal echt hart. Erstrecht dann, wenn alle anderen auf einen scheißen.
Ich wollte nie mit dir darüber sprechen wie das alles ablief, weil ich nicht möchte, dass du wütend oder traurig darüber bist, dass wir es als Familie nicht hinbekommen wenigstens nur für deine Beerdigung zusammen zu halten und uns zusammen zu raufen. Egal welche Meinung jeder hat oder ob wir wütend aufeinander sind. Immerhin ging es um dich! Nicht um uns, aber aus irgendeinem Grund wollten oder konnten das manche nicht verstehen. Aber jetzt ist es so wie es ist und an vergangenem kann man nichts ändern.
Papa ich liebe dich und ich vermisse dich. Es tut mir leid, dass ich es nicht geschafft habe eine gemeinsame Lösung zu finden mit der alle das bekommen was sie wollten. Aber ich hatte keine Chance dazu, weil sie mich von allem ausgeschlossen haben...
Es gibt Dinge die kann man verzeihen. Das gehört nicht dazu.
Du fehlst mir!
In tiefer Trauer
deine über alles geliebte Tochter ♥
Deine geliebte Tochter
entzündete diese Kerze am 29. Januar 2026 um 16.00 Uhr
Ach Papa,
So einen Winter wie diesen hatten wir schon lange nicht mehr. Ich genieße den ganzen Schnee sehr und hoffe darauf, dass auch der nächste Winter wieder so schön wird wie dieser. Du weißt ja, wie sehr ich mir Weihnachten im Schnee wünsche. Für den Kleinen jetzt um so mehr. Der Schnee macht Weihnachten mit seinen bunten Lichtern um so magischer. Der Kleine Mann bringt so viel Sonne in unser aller Leben. Er hat sich von seinen Eltern nur das Beste genommen. Langsam kann ich das Mama sein genießen. Die Panikattacken seit seiner Geburt haben nachgelassen. Unfassbar wie viele Sorgen man sich um einen kleinen Menschen, den man noch gar nicht richtig kennt, machen kann. Er entwickelt sich prächtig. Ein bekannter hat gesagt, dass schlaue Kinder nachts unruhiger sind. Das macht Sinn. Mit dem Schlaf verarbeiten sie all ihr Erlebtes und neu gelerntes. Umso mehr sie Erleben und Erlernen, um so unruhiger die Nacht. Demnach haben wir es wohl mit einem Schlaukopf zu tun. Manchmal hätte ich lieber mehr Schlaf ^^ . Seit etwa einer Woche versucht er sich vorwärts zu robben. Wenn er etwas hat an dem er sich entlang ziehen kann klappt das relativ gut. Aktuell ist es mehr ein ziehen als ein robben. Die Beine wollen noch nicht so richtig und auch das Verständnis wie er dazu sein Arme bewegen muss fehlt noch. Zum robben wäre es auch noch ein wenig früh. Wenn er doch nur nicht so ungeduldig wäre. Das geht mir hier alles viel zu schnell. Ich freue mich schon darauf, dich im Februar wieder besuchen zu kommen. Vielleicht ist es dann auch nicht mehr ganz so kalt. Dann können wir etwas länger miteinander reden. Wenn der Kleine diese Mal nicht schläft, kann er dir zeigen wie toll er schon brabbeln kann.
Ich hab dich lieb <3
Deine geliebte Tochter
entzündete diese Kerze am 8. Januar 2026 um 21.23 Uhr
Hallo Papa,
Heute kam dein Gedenkstein an. Er ist richtig schön geworden. Ich glaube er würde dir gefallen. Am meisten natürlich die Vögel darauf. Dein Foto auf dem Gedenkstein habe ich mir immer wieder angesehen. Wie jung du damals einfach warst. Ein attraktiver Mann voller Energie. Dabei ist mir das erste Mal aufgefallen wie ähnlich ich dir sehe. Warum habe ich das nicht schon früher gesehen? Dann hättest du es vielleicht auch erkennnen können und es hätte niemals diese eine blöde Frage gegeben. Es hat mich wehmütig gestimmt. Wie gerne hätte ich ein Foto von Oma. Leider kann ich mich kaum noch an sie erinnern. Aber irgendwas sagt mir, dass ich ihr ganz schön ähnlich bin. Ich bedauer es zu tiefst damals bei meinem Auszug von Steffi das blaue, viereckige Fotoalbum nicht mitgenommen zu haben. Darin war selbst ein Foto von Hektor zu finden, sowie ein paar von Oma. Ich errinere mich noch an die Weihnachtsbilder. Darauf sah man überall Süßigkeiten und Spielsachen auf denen noch DM Preise abgebildet waren.
Wenn es dieses Wochenende nicht all zu sehr schneit komme ich vorbei und bringe dir deinen Gedenkstein. Spätestens zu meinem Geburtstag werden dein Enkel und ich es schaffen. Bis dahin brennt für dich auf meinem Couchtisch ein Licht.
Papa, ich liebe dich 💕
Deine dich über alles liebende Tochter
Deine geliebte Tochter
entzündete diese Kerze am 1. Januar 2026 um 20.47 Uhr
Du fehlst mir unendlich.
Hier leuchtet für dich ein Licht. Es soll dich frei machen von all dem Dunklen das dich so viele Jahre gebrochen hat. Dir all deine Sorgen nehmen. Oma hat mir gesagt sie findet dich schon. Ich solle mir keine Sorgen machen. Hat sie dich gefunden, damit dein Herz nun wieder heilen kann?
Ich vermisse es mit dir spazieren zu fahren. Schöne Erinnerungen zu schaffen die nur uns zweien galten. Über das Leben zu reden. Darüber zu sprechen wie es dir geht und was dich bewegt. Ich möchte das du weißt, dass ich all deinen Schmerz, deine Traurigkeit, deine Angst und deinen Frust gehört und gesehen habe. Das ich all deine Gefühle und dein Leid mit dir gefühlt habe. Da war so viel. Da war so viel und es war kaum zu ertragen. Und doch habe ich dich in deinen schweren Zeiten begleitet. Weil ich dich mehr als nur geliebt habe. Als du dann krank wurdest war das für mich alles zu viel. Es war nicht mehr "nur" deine Seele die um Hilfe schrie. Und doch hat sie in deinem Körper großen schaden angerichtet. Dann kam eine Meinungsverschiedenheit und uns beiden kam sie ganz recht, um uns voneinander wegstoßen zu können. In der Hoffnung so wäre es leichter für uns damit umzugehen. Warum wir das getan haben kann wahrscheinlich keiner verstehen. Und doch war es für uns leichter, wenn wir auf Abstand gehen. Du bist mein Vater. Wie oft habe ich mich über diesen blöden Streit geärgert. Aber du kennst mich einfach so gut und wusstest, dass ich daran zerbrochen wäre dir beim sterben zuzusehen. Schon als wir dich nach deiner OP im Krankenhaus besucht hatten habe ich es kaum ertragen dich anzusehen. Du kennst diesen Schmerz nur zu gut, wenn ein geliebtes Elternteil geht.
Seit Oktober bin ich nicht mehr nur Tochter, sondern auch Mutter und verstehe um so besser, wieso du diese Entscheidung für mich getroffen hast. Danke, dass du mich damit beschützen wolltest. Für dich heißt das, dass du nun Großvater von einem schon recht großen Jungen bist. Mit 54cm war er so schnell aus den ersten zwei Größen rausgewachsen. Gestern durfte ich nun auch bis Größe 68 aussortieren. Schon komisch wie man sich freut, dass das Kind größer wird und es einen gleichzeitig traurig stimmt. Ich habe dir noch so viel zu erzählen. Er ist einfach der Süßeste kleine Mann der mir je begegnet ist. Davon kannst du dir am Wochenende selbst ein Bild machen, wenn wir dich besuchen gehen.
In tiefer Verbundenheit
Deine über alles geliebte Tochter ♥
Ackermann-Bauer Bestattungen
entzündete diese Kerze am 12. September 2025 um 14.50 Uhr
Liebe Angehörige,
wir wünschen Ihnen für die kommende Zeit viel Kraft und dass es Ihnen gelingt, dankbar auf die positiven Erinnerungen zurückzublicken. Diese Gedenkseite möge Ihnen dabei helfen, Ihre Trauer zu teilen und das Andenken gemeinsam wachzuhalten.
In aufrichtiger Verbundenheit
Ihr Bestattungsinstitut Ackermann-Bauer